Holprige Anreise nach Rarotonga
Nach einem Zwischenstopp von rund 4 Stunden in Auckland, sind wir mit einer Boeing 737 der Virgin Australia nach Rarotonga (Hauptinsel der Cook Inseln) geflogen. Der Flug dauerte rund 4 Stunden und begann mit starken Turbulenzen. Zudem liess uns das stark ratternde Fahrwerk nicht gerade sicher fühlen (oder zumindest mich :-)). Glücklicherweise dauerten die Turbulenzen nicht länger als eine halbe Stunde und das Fahrwerk liess sich in der Luft normal verschliessen (worauf ich besonders geachtet habe :-) :-)). Die Stewards und Stewardessen der Virgin Australia waren zudem freundlich und das Abendessen sehr lecker, was mich den holprigen Start schnell vergessen liess.
Pascal hat den Zwischenstopp in Auckland und den Flug nach Rarotonga grösstenteils verschlafen. Er hat sich eine Grippe eingefangen, die sich in Auckland richtig zu erkennen gab. Ich war überhaupt froh, dass Pascal’s Zustand niemandem vom Bodenpersonal aufgefallen ist und wir das Flugzeug besteigen durften. Und natürlich, dass er genug Kraft hatte um die Reise fortzusetzen… Währenddessen sich also Pascal im Flugzeug von der Grippe erholt, konnte ich den Flug mit dem Entertainment System von Virgin Australia geniessen. Nach der sehr harten Landung (nein, nicht alle Piloten fliegen auf demselben Niveau:-() war ich dann wirklich froh, für eine Weile meine Füsse auf dem Boden lassen zu dürfen.
Erstaunlicherweise waren die Zollbeamten auf Rarotonga hartnäckiger als ihre neuseeländischen Kollegen. Wir wurden vom Zollbeamten mit der Frage begrüsst, wann wir „seine“ Insel wieder verlassen. Wir mussten beweisen, dass wir den Rückflug bereits gebucht haben. Wie man es sonst vielmehr bei einer Einreise in die Vereinigten Staaten erwartet. Wohingegen die Neuseeländer es schade fanden, dass wir nicht länger in Neuseeland bleiben um das Land zu bereisen. Zudem meinte der neuseeländische Zollbeamte zu Pascal, dass er auf den Cook Inseln auf sich Acht geben solle. Die Frauen auf den Cook Inseln lieben blonde Männer und würden ihn sich sicherlich schnappen :-). Nicht unbedingt ein Tipp, welchen man von einem Zollbeamten erwarten würde.
Vor Ort haben uns die Einheimischen mehrmals gefragt, woher wir überhaupt von der Existenz der Cook Inseln wüssten und diesen weiten Weg auf uns genommen haben. Wir haben ihnen erklärt, dass die Cook Inseln bei uns der Inbegriff eines Inselparadieses sind und deren Bilder oftmals die Titelseiten von Reisekatalogen schmücken. Jeder hat eine Traumdestination, einen Ort welchen er einmal im Leben bereisen möchte. Einen Ort, der jedoch tausende Kilometer weit von zu Hause entfernt ist. Durch unsere mehrmonatige Reise hatten wir genügend Zeit, um diesen Weg zu den Cook Inseln anzutreten. Das hören die „Locals“ gerne, sind sie doch auch sehr stolz auf ihre Insel. Wir haben uns für die Cook Inseln entschieden, da wir ein nicht überlaufenes, vom Massentourismus verschontes und eher ruhiges Inselparadies besuchen wollen. Und so ein Inselparadies ist es tatsächlich. Zudem haben wir vor zwei Jahren die Hawaii-Inseln bereist und waren begeistert. Von der Natur, der Lebensart der Menschen und der Unterwasserwelt. Wir wussten bereits damals, dass wir weitere Inseln im Südpazifik besuchen werden.
Die Unterkünfte auf den Cook Inseln haben wir im Vorfeld gebucht, da diese nicht ganz billig sind und das Angebot begrenzt ist. Zudem war es unser Traum die Ferien in einem Strandhaus zu erleben. Diesen wollten wir uns erfüllen. Die ersten 4 Nächte verbrachten wir im Ikurangi Eco Retreat, einem Mittelklasse-Hotel im Landesinneren von Rarotonga. Es folgten 5 Nächte auf der kleinen, paradiesischen Insel Aitutaki (siehe nächster Blog „Aitutaki“). Schliesslich gönnten wir uns weitere 8 Nächte auf Rarotonga bevor wir unsere Weiterreise nach Australien in Angriff nahmen.
Unsere Unterkünfte auf Rarotonga
Die ersten paar Tage auf den Cook Inseln verbrachten wir im Ikurangi Eco Retreat, einem kleinen Bed & Breakfast in der Nähe von Muri Beach.
Leider verlief der 1. Teil unserer Cook Islands Reise nicht ganz wie geplant. Wir benötigten diese Tage vor allem fürs Auskurieren der Grippe und konnten nicht viel von der Insel besichtigen. Aber das tolle Frühstück mit frischen Smoothies und vielen exotischen Früchten hat sicher einen essentiellen Teil dazu beigetragen, dass Pascal sich gut erholen und wieder Kraft sammeln konnte. Zudem hatten wir ein tolles Zimmer mit einem gemütlichen Bett mitten in der Natur, umgeben von wilden Hühnern und Papaya-Bäumen (sogenannten Paw-Paw Bäumen). Glücklicherweise hatten wir uns entschieden, mehr als eine Woche auf den Cook Inseln zu verbringen und so durften wir diese Erlebnisse noch nachholen.
Nachdem wir nach unserem Aufenthalt in Aitutaki wieder Rarotonga erreicht haben, haben wir ein traumhaftes Strandhaus im Takitumu District bezogen. Die Unterkunft haben wir über AirBnB entdeckt. Ein Blick von unserem Balkon aus verrät, dass wir uns tatsächlich im Paradies befinden.
Wir hatten einen tollen Ausblick auf die wunderschöne Lagoon, welche Rarotonga umgibt. Die Lagune weist eine Tiefe von max. 2 bis 3 Metern auf und bietet ideale Voraussetzungen fürs Schnorcheln oder Kajaken. Rund 100 Meter neben dem Strandhaus befindet sich ein tolles Riff, welches einer der besten Schnorchelspots der Insel ist. Das Strandhaus liegt zudem an dem schönen und langen Titikaveka Sandstrand. Mit einem Spaziergang erreicht man Muri Beach in rund 45 Minuten.
Fortbewegungsmittel auf Rarotonga
Wir haben für die Woche ein Motorrad gemietet, unserer Meinung nach der beste Weg um die Insel zu entdecken. Der Preis lag bei 120 NZD, resp. rund 85 CHF. Die Tagesmiete für ein Motorrad beträgt sonst 25 NZD (rund 18 CHF). Es besteht alternativ die Möglichkeit die Insel mit dem Bus zu bereisen, das öffentliche Transportmittel auf Rarotonga (www.busaboutraro.com). Ein One-Way Ticket für eine erwachsene Person beläuft sich auf 5 NZD, Retour auf 8 NZD. Die Busse verkehren zu fixen Fahrzeiten und operieren ziemlich zuverlässig. Wer auf den Bus aufsteigen will, kann dies dem Fahrer spontan per Handwinken am Strassenrand mitteilen. Oder man entscheidet sich für Fahrräder, die sportlichere Variante. Wir haben dabei vor allem den Vorteil geschätzt, dass wir mit dem Motorrad flexibel unterwegs waren und so auch die Nebenstrassen der Insel befahren konnten. Auf den Strassen ist weniger los, man ist näher an der Natur und kriegt dabei ab und zu einen Einblick wie die Einheimischen leben. Entsprechend dem gemütlicheren Inselleben liegen die Geschwindigkeitsgrenzen bei 50 km/h ausserorts und 30 km/h innerorts.
Achtung, wer ein Motorrad mieten möchte: Eine Motorrad-Fahrlizenz ist zwingend. Wer nur über eine Autofahrlizenz verfügt, der muss zusätzlich eine kurze Theorie Stunde sowie Praxis-„Prüfung“ bei der Polizei absolvieren. Wir durften ein paar Touristen bei der Praxis-Prüfung in Avarua beobachten. Diese bestand hauptsächlich darin, einmal eine gerade Strecke hin und zurück zu fahren und dabei einmal stark zu bremsen.

Was gibt es zu entdecken?
Wir waren fast zwei Wochen lang auf der Hauptinsel Rarotonga. Und uns wurde nicht langweilig. Die Insel ist zwar sehr übersichtlich, bietet aber vieles an Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten:
- Markt in Avarua: Jeden Samstagvormittag findet ein grosser Markt in der Hauptstadt der Cook Inseln statt. Seien es Souvenirs, blumenverzierte Strandkleider oder Fish & Chips, der Markt bietet für jeden etwas. Zusätzlich werden die Marktbesucher durch traditionelle Tänze mit Trommelmusik unterhalten. Glücklicherweise verbrachten wir tatsächlich einen Samstag auf Rarotonga, so dass wir den Markt besuchen konnten. Wir verbrachten ganze zwei Stunden auf dem Markt und haben uns sehr amüsiert.
- Night Market in Muri Beach (www.murinightmarket.com): dreimal pro Woche findet der Night Market in Muri Beach statt. Beim Night Market handelt es sich um einen Food Court mit bis zu 10 Essensständen. Ab 5 Uhr nachmittags werden die ersten „Meals“ serviert, welche zwischen 15 und 20 NZD kosten. Ein typisches Gericht ist gebratenes Huhn mit Pilz-Sauce, Reis und Salat. Wer Lust auf eine westliche Mahlzeit hat, dem können wir eine Pizza von Adam’s Pizza empfehlen. Wir haben beim Night Market mehrmals sehr lecker gegessen und empfehlen dies gerne weiter.
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Te Vara Nui: Auf Rarotonga werden unzählige touristische Aktivitäten angeboten wie u.a. eine Lagoon Bootstour, Safari Touren usw. Diese haben wir alle nicht
besucht. Aber wir haben Tickets für einen Te Vara Nui Abend gekauft, da uns diese Tanz-Show und das Abendessen von anderen Touristen empfohlen wurde. Der Preis ist 110 NZD pro Person. Darin
inbegriffen ist eine Tanzshow und ein Abendessen mit Dessert. Die Getränke sind nicht inklusive. Da wir aufgrund der Unabhängigkeitsfeierlichkeiten bereits in den Genuss von den
traditionellen Tänzen und Trommeln kamen (siehe Absatz Kultur auf den Cook Inseln), hat uns die Te Vara Nui Show nicht vom Hocker gerissen. Das Essen war in Ordnung, aber war nicht unsere
beste Mahlzeit. Unserer Meinung nach war der Abend überteuert.
Wir haben die Cook Inseln im Juli bereist, also in der Winterzeit. Winterzeit bedeutet auf den Cook Inseln weniger Regentage, vermehrt Sonnenschein und tiefere Temperaturen. Somit bietet die Winterzeit perfekte Voraussetzungen fürs Reisen. Die Wassertemperatur beträgt angenehme 24 bis 25 Grad Celsius, währenddessen die Oberflächentemperatur zwischen 23 und 26 Grad liegt. Für uns waren die Temperaturen an der unteren Grenze, es reichte jedoch fürs Baden und war zudem sehr angenehm fürs Wandern.
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Tauchen auf
Rarotonga: Auf Rarotonga haben wir bei der Tauchschule „Pacific Divers“ in Muri Beach den PADI Open Water Advanced Kurs absolviert. Den Kurs haben wir sicherheitshalber im Vorfeld online
gebucht, da wir nur eine oder maximal zwei gut besuchte Tauchschulen auf der Insel erwartet haben. Beim Umherfahren auf Rarotonga haben wir jedoch gesamthaft 4 Tauchschulen entdeckt, davon
auch eine deutsche Tauchschule (Adventure Cook Islands Ltd). Die Tauchschule „Pacific Divers“ war zwar in Ordnung, aber im Vergleich zur Blue Heaven Tauchschule in Malaysia qualitätsmässig
weitaus schlechter. Unserer Meinung nach haben wir beim Advanced Kurs mit 5 Tauchgängen nicht sehr viel dazugelernt. Das Night Diving wird uns jedoch noch lange in Erinnerung bleiben. Als
letzter Tauchgang unseres Kurses haben wir uns für dieses Abenteuer entschieden. Gegen 19.00 Uhr, also bereits bei Einbruch der Dunkelheit, sind wir vom Strand aus gestartet. Der Blick hinaus
in die Finsternis und das dunkle Wasser wirkten zugegebenermassen nicht sehr einladend. Ich ging also nicht ganz ohne Überwindung in das relativ kühle Nass (rund 23 Grad Celsius). Endlich
unter Wasser, entdecken wir bereits nach ein paar Minuten einen Feuerfisch (Lionfish) und Skorpionfisch. Die beiden Fische sind zwar giftig, jedoch glücklicherweise nicht tödlich. Da die
Fische sich nicht gross bewegen, konnten wir mit einem sicheren Abstand vorbeischwimmen. Während dem Tauchgang begegneten uns noch zwei grüne Meeresschildkröten. Das Tauchen in der Finsternis
bleibt für mich (höchstwahrscheinlich) ein einmaliges Erlebnis. Für andere ein Adrenalin-Kick, war es für mich doch ein wenig beängstigend in der Dunkelheit mit einer Sichtweite von rund zwei
Metern zu tauchen. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass wir ansonsten eine Sichtweite von bis zu 30 Metern gewohnt sind. Man weiss beim Tauchen logischerweise nicht, was einem hinter den
zwei Metern erwartet… Zwei Taschenlampen gaben während dem Tauchgang ihren Geist auf, was nicht unbedingt zu einem besseren Wohlbefinden beigetragen hat. Wir tauchten etwa 40 Minuten auf
durchschnittlich 8 Metern Tiefe, weshalb wir nicht viel Sauerstoff benötigten. Bei einem Zwischenfall konnte man zudem relativ rasch ohne Sicherheitsstopp an die Oberfläche auftauchen
Glücklicherweise blieb uns das Antreffen eines Hais in der Dunkelheit verschont. Pascal nahm den nächtlichen Tauchgang relativ gelassen, musste jedoch zugeben dass es auch für ihn ein
spezielles Gefühl unter Wasser war.
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Wandern auf Rarotonga: Auf Rarotonga kommen auch die Wanderer nicht zu kurz. Der bekannte „Cross the Island Hike“ führt quer durch die Insel und dauert zwischen 3 und 4 Stunden. Wir haben den „Raemaru Track“ gewandert, welcher rund 2.5 Stunden dauert. Es ist ein schöner und einfacher Wanderweg, welcher aber mit einem steilen Kletterteil endet. Am Weg sind Kletterseile als Hilfe befestigt. Von oben hat man einen tollen Blick auf Rarotonga’s Lagune.
Kulinarische Highlights
Leider haben wir auf der Insel nicht viele geschmackliche Highlights erlebt. Dies liess uns rückwirkend an die tolle Essenskultur in Malaysia erinnern. Wie so oft schätzt man dies vor Ort viel zu wenig. Das wurde uns auf Rarotonga bewusst... Das Essen auf den Cook Inseln ist stark britisch beeinflusst, oft werden einem Fish & Chips angeboten. Meeresfrüchte sowie Fische werden grösstenteils frittiert serviert.
Wir haben jedoch ein paar Restaurants auf Rarotonga entdeckt, bei denen wir sehr leckere Gerichte genossen haben und die wir hier besonders hervorheben möchten:
- Restaurant Vaima: ein bisschen teurer, aber entsprechend auch gehobene Küche. Mir wird vor allem der tolle Ika Mata Fischsalat in Erinnerung bleiben: Gewürfelter roher Thunfisch, mariniert in Limettensaft und mit Kokosnuss Creme verfeinert. Abschliessend werden dem Salat noch Peperoni, Zwiebeln, Gurken und oftmals Papaya dazu gemischt. Als Beilage gab es Brotfrucht Chips.
- Charlies Café: ein bekanntes Café mit Bar und Life-Musik am Strand. Das Restaurant hat bis um 9 Uhr abends geöffnet und serviert tolle Sandwiches, Burgers und Salate. Charlies Café ist sehr bekannt und es ist immer was los.
- Rima’s Bakery Café: Ein kleines Restaurant mit einer tollen Menu-Karte. Der Koch bei Rima bereitet alles frisch zu, was man an den Gerichten schmeckt. Pascal hat sich immens über die schmackhafte Spaghetti Bolognaise gefreut (endlich wieder tolle Pasta) und ich mich über ein Thailändisches Gericht mit Reis und (vor allem) viel frischem Gemüse.
- Kai & Co. Eatery: Vor allem mein Favorit. Kai & Co. Eatery serviert zum Frühstück und Mittagessen u.a. schmackhafte Burger. Darunter auch tolle vegetarische Falafel-Burger mit Avocado und frischem gemischtem Salat. Auch das Frühstücks Menü hörte sich sehr toll an.
- The Mooring Fish Cafe: Das Café ist nicht nur aufgrund der schönen Lage ein Besuch wert. Super Atmosphäre mit frischen Fisch-Gerichten, einfach nur toll.
Kultur auf den Cook Inseln
Was uns jedoch besonders in Erinnerung bleiben wird ist die Kultur, welche auf den Cook Inseln gelebt wird. Wir hatten das Glück am Unabhängigkeitstag der Cook Inseln anwesend zu sein und die Feierlichkeiten miterleben zu dürfen. Die Feierlichkeiten tragen auf den Cook Inseln den Namen „Te Maeva Nui“. Diese erstrecken sich über eine gesamte Woche und beginnen mit der traditionellen Float Parade in Avarua. An der Parade gibt es viel zu sehen: Einheimische, welche bunte Blumenkränze tragen, traditionelle Tänze, Trommelmusik und geschmückte Wagen. Anschliessend findet ein Chor- und Gesangswettbewerb statt, gefolgt von einem mehrtägigen Tanzwettbewerb. Den Chor- und Gesangswettbewerb durften wir auf Aitutaki verfolgen. Der Eintritt war frei und Touristen heisste man herzlich willkommen. Man merkt aber schnell, dass es sich nicht nur um eine Touristenattraktion handelt. Die Cook Islander, Jung und Alt, leben mit Stolz ihre Kultur.
Wir durften das Finale der Chor- und Tanzgruppen live in Avarua verfolgen. Es war ein fantastischer Abend mit viel Gänsehaut. Ein Chor, welcher sich vor allem aus pensionierten Leuten zusammensetzt, hat uns am meisten begeistert. Zu Beginn noch auf den Stühlen sitzend, beenden Sie ihre traditionellen „Kanons“ wie richtig professionelle Entertainer tanzend und teilweise auf den Stühlen hüpfend. Die Tanzgruppen mit den Trommlern zeigen professionelle Tänze und reissen uns vom Hocker. Das Publikum zeigt seine Begeisterung mit Standing Ovations. Leider durften die Zuschauer weder Videos noch Fotos vom Finale aufnehmen, weshalb wir nicht viele Eindrücke teilen können.
Internet auf den Cook Inseln
Obwohl eine gute Internetverbindung nicht unbedingt ein Kriterium für die Auswahl der Feriendestination sein sollte und es normalerweise auch nicht ist, möchte ich hier trotzdem kurz auf dieses Thema eingehen. Vor allem wenn man bereits länger unterwegs ist und ab und zu mit seinen Liebsten zu Hause in Kontakt bleiben möchte.
Es ist tatsächlich so, dass auf den Cook Inseln keine einzige Unterkunft gratis WIFI anbietet. Das Netz ist nicht gut ausgebaut und die schnellste Datenübertragung ist 3G. Auf Aitutaki war der Empfang nochmals wesentlich schlechter. Währenddessen auf Rarotonga Bilder und Videos per Whats App verschickt werden können, liegen in Aitutaki nicht mehr als reine Textnachrichten drin.
Das Monopol hat die Firma „Blue Sky“. Ab und zu gibt es lukrative Angebote, bei denen man zuschlagen sollte. Z.B. haben wir 30 NZD (d.h. rund 21 CHF) für gesamthaft 6 GB Internet bezahlt. Normalerweise liegt der Preis bei 5 NZD für 200 MGB. Das Internet ist nicht nur für die Touristen teuer, sondern auch für die Einheimischen. Diesen steht zu unserer Verwunderung kein Flat-Rate Abonnement zur Verfügung. Wir haben jedoch erfahren, dass (falls alles nach Plan läuft) ab Januar 2020 sogar 4G Empfang möglich wird und mehrere Anbieter Zugriff auf das Netz haben. Somit sollte das Internet ab nächstem Jahr billiger angeboten werden.
Abschliessend noch ein paar Tipps, falls du dich auch für Ferien auf den Cook Inseln entscheiden solltest:
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Die Cook Inseln werden täglich von Auckland und wöchentlich von Sydney (Australien) angeflogen. Daher treffen wir vor Ort vor allem neuseeländische Touristen an, die dem Winter zu Hause entfliehen. Falls wir dein Interesse wecken und du auch gerne die Cook Inseln im Südpazifik besuchen möchtest, dann empfehlen wir dir eine Anreise über L.A. Wir haben nämlich nachträglich herausgefunden, dass Rarotonga auch von Los Angeles aus einmal pro Woche angeflogen wird. Diese Flugroute wäre für uns Europäer attraktiver, da so die Cook Inseln mit nur einmal Umsteigen erreicht werden können (mit Direktflug Europa nach L.A.). Den Rückflug nach Auckland sind wir mit der Gesellschaft Air New Zealand geflogen. Die Gesellschaft verfügt über eine moderne Flotte und der Service war toll. Empfehlen wir gerne weiter.
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Beachte die Winter-/Sommerzeit. In der Sommerzeit Dezember bis April regnet es vermehrt, es ist Zyklonzeit und die Temperaturen liegen oftmals bei über 30 Grad Celsius. Generell wird daher empfohlen die Cook Inseln im Winter, d.h. von Juni bis September, zu bereisen. Für uns persönlich war es ab und zu ein wenig zu kühl am Abend, daher unbedingt einen dicken Pullover einpacken. Der Grund liegt vor allem daran, dass die Fenster meist wie unsere kippbaren „Storen“ aufgebaut sind. D.h. die Fenster sind tagsüber gekippt. Gegen Abend konnten wir leider, je nach Abnutzungsgrad, nicht alle Fenster vollständig verschliessen. Zudem verfügten die Zimmer nur über eine dünne Sommer Bettdecke, also eher eine Art Tuch. Wir mussten nach zusätzlichen warmen Wolldecken nachfragen.
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In Rarotonga findet man nicht an jeder Ecke einen schönen Sandstrand. An der Ost-Seite bei Avarua starten zwar die Fischer- und Taucherboote, die schönen Sandstrände liegen jedoch vielmehr auf der Westseite. Vor allem die Gebiete ab Muri Beach bis zum Flughafen bieten schöne Sandstrände. Muri Beach mit den drei kleinen Vorinseln und Titikaveka Beach waren unsere Favoriten.
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Obwohl das Wasser meist nicht tiefer als 2 Meter ist, wurden wir beim Schnorcheln von der starken Strömung überrascht. Wir kamen rund 30 Meter von der Küste entfernt erstmals mit der Strömung in Kontakt. Das Schnorcheln gestaltete sich so ziemlich schwierig. Zudem zerrte es stark an unseren Kräften wieder Richtung Strand zu schwimmen ohne dabei die Korallen zu berühren (sind oftmals sehr scharf). Die Strömung nimmt mit der Flut zu und der Ebbe wieder ab, deshalb ist es essentiell sich über die Gezeiten im Vorfeld zu informieren.














































